Hypnosepraxis Cornelia Gantenbein in St. Gallen

Körperarbeit in St. Gallen

Bevor du merkst, dass du Angst hast, hat dein Körper längst reagiert. Der Atem wird flach, die Schultern gehen hoch, die Hände werden kalt. Körperarbeit bedeutet in meiner Praxis in St. Gallen, mit genau solchen Wahrnehmungen zu arbeiten. Wir schauen gemeinsam auf das, was du im Körper spürst, und auf die Haltung, die du dabei einnimmst. So wird sichtbar, wie Gefühle und Stressreaktionen bei dir ablaufen und wo sich etwas verändern lässt.

Wo im Körper zeigt es sich?

Viele Menschen können gut beschreiben, was sie denken, und tun sich schwer damit, zu sagen, was sie fühlen. Körperempfindungen sind oft leichter zu greifen. Darum frage ich konkret: Wie fühlt sich eine Panikattacke an, und wo im Körper beginnt sie? Was passiert, wenn du dich blockiert fühlst? Ist es Enge in der Brust, ein Kloss im Hals, Druck im Bauch, oder werden die Beine weich?

Die Fähigkeit, solche inneren Signale wahrzunehmen, heisst in der Fachsprache Interozeption. Sie lässt sich trainieren. Wer früh merkt, dass sich eine Reaktion anbahnt, hat mehr Möglichkeiten, darauf einzuwirken, bevor sie das Erleben bestimmt.

Kampf, Flucht, Erstarrung: Stressreaktionen im Körper

Droht Gefahr, schaltet der Körper auf eines von drei Notprogrammen. Fachlich spricht man von Kampf, Flucht und Erstarrung, englisch fight, flight und freeze. Jede dieser Reaktionen fühlt sich anders an. Beim Kampf spannen sich Kiefer und Hände an, es wird heiss. Bei der Flucht entsteht Unruhe, das Herz rast, alles drängt weg. Bei der Erstarrung wird der Körper schwer oder taub, im Kopf wird es leer.

Diese Reaktionen sind sinnvoll, wenn echte Gefahr droht. Sie springen aber auch in Situationen an, die objektiv nicht gefährlich sind, etwa vor einer Prüfung oder in einem Konflikt. In der Körperarbeit schauen wir, welcher Zustand bei dir auftritt, woran du ihn erkennst und wie er sich verändern lässt.

Haltung und Zustand

Haltung beschäftigt mich auch ausserhalb der Praxis, im Kampfsport und beim Tanzen. Dort erlebe ich immer wieder, wie eng sie mit dem inneren Zustand verbunden ist. Wer sich bedroht fühlt, zieht die Schultern hoch oder macht sich klein, oft ohne es zu merken. Umgekehrt verändert sich das Erleben, wenn sich die Haltung verändert. Wir probieren gemeinsam aus, was mit einem Gefühl passiert, wenn du anders sitzt, stehst oder dich bewegst.

Körperarbeit und die anderen Methoden

Körperwahrnehmung zieht sich durch fast alle Methoden, mit denen ich arbeite. In der Hypnose treten Empfindungen deutlicher hervor, im Breathwork verändern wir sie über den Atem. Die neurozentrierte Arbeitsweise setzt bei den Sinnen und der Bewegung an.

Besonders wichtig ist die Körperarbeit bei Angst und Panikattacken, bei Überforderung und Reizüberflutung und bei belastenden Erinnerungen. Eine eigene Rolle spielt sie bei ADHS und Neurodivergenz. Viele neurodivergente Menschen haben gelernt, Erschöpfung oder Überreizung zu übergehen, um im Alltag zu funktionieren. Wer diese Signale wieder bemerkt, kann reagieren, bevor gar nichts mehr geht.

Preise und Ablauf findest du unter Kosten und Zusatzversicherung.

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