Schlafstörungen und Erschöpfung
Müde sein und trotzdem nicht einschlafen können. Nach einer ganzen Nacht aufwachen und sich trotzdem nicht erholt fühlen. Tagsüber erschöpft sein und gleichzeitig merken, dass wirkliche Ruhe kaum gelingt.
Schlafprobleme und Erschöpfung können sich gegenseitig verstärken. Trotzdem ist Müdigkeit nicht automatisch dasselbe wie Ruhe. Genau dieser Unterschied ist wichtig, wenn Schlaf über längere Zeit schwierig wird.
Ratschläge wie feste Schlafzeiten oder weniger Bildschirm am Abend können sinnvoll sein. Sie reichen aber nicht immer aus, wenn der Körper auch dann angespannt bleibt, wenn eigentlich nichts mehr zu tun wäre.
Erschöpft sein und trotzdem nicht zur Ruhe kommen
Nach einem anstrengenden Tag müde zu sein, ist zunächst normal. Schwieriger wird es, wenn der Tag zwar vorbei ist, die innere Aktivität aber weiterläuft.
Gedanken kreisen noch, der Körper bleibt wach oder man merkt erst im Bett, wie angespannt man eigentlich ist. Bei anderen gelingt das Einschlafen problemlos, trotzdem fühlt sich der nächste Morgen nicht nach Erholung an.
Deshalb interessiert mich nicht nur, wie viele Stunden jemand schläft. Entscheidend ist auch, wie der Übergang in die Ruhe gelingt und was ihn immer wieder stört.
Wenn Schlaf selbst zum Thema wird
Nach mehreren schlechten Nächten verändert sich manchmal schon der Abend. Man beginnt darauf zu achten, ob man heute endlich schlafen kann, rechnet mit erneutem Wachliegen oder versucht besonders stark, jetzt abschalten zu müssen.
Damit bekommt der Schlaf selbst immer mehr Aufmerksamkeit. Aus etwas, das normalerweise von allein geschieht, wird eine Aufgabe, die unbedingt funktionieren soll.
Dann lohnt es sich, nicht erst auf die Nacht zu schauen. Auch die Frage, wie viel Anspannung der Tag hinterlässt und ob zwischendurch überhaupt Erholung stattfindet, kann wichtig werden.
Wie ich damit arbeite
Am Anfang steht die Frage, wie sich Schlafstörung und Erschöpfung bei dir konkret zeigen. Kommst du abends kaum zur Ruhe, wachst du nachts immer wieder auf oder schläfst du eigentlich genug und fühlst dich trotzdem ausgelaugt? Daraus ergibt sich, wo wir genauer hinschauen.
Autogenes Training kann dabei helfen, den Übergang von Aktivität zu Ruhe bewusster zu unterstützen. Atemregulation kann dort sinnvoll sein, wo körperliche Anspannung deutlich spürbar bleibt.
Mit Hypnose lässt sich näher betrachten, was in dem Moment passiert, in dem Ruhe eigentlich möglich wäre, der Körper aber nicht mitgeht. Dabei kann auch sichtbar werden, was aus dem Tag noch weiterwirkt und weshalb Abschalten gerade dann schwierig wird, wenn man es besonders dringend braucht.
Begleitung bei Schlafstörungen und Erschöpfung in St. Gallen
Wenn du seit längerer Zeit schlecht schläfst oder dich trotz Schlaf nicht erholt fühlst, können wir in meiner Praxis in St. Gallen genauer anschauen, was deinen Schlaf beeinträchtigt und wodurch Erholung erschwert wird.